Beate Wedekind

Beate Wedekind

Beate Wedekind erfindet sich gerne neu. 1951 in Duisburg als Spross einer Arbeiterfamilie geboren, absolviert sie eine Banklehre, organisiert das Leben eines Kunstsammlers, jobbt bei Condor als Stewardess, geht als Verwaltungsangestellte nach Äthiopien und landet als Sekretärin in Berlin. Dort entdeckt sie mit 30 den Journalismus – und legt eine rasante Karriere hin. Bei Burda wird sie Society-Reporterin von “Bunte”, Organisatorin von “Bambi” und Chefredakteurin von „Elle”. Als Hubert Burda sie 1992 auf den Chefsessel von „Bunte“ befördert, als erste Frau in einer solchen Position, ist sie fünffache Chefredakteurin – und ausgepowert. Sie wechselt zu Gruner+Jahr nach Hamburg, macht “Gala” marktreif – und steigt aus. In Äthiopien schreibt sie ein Buch über die Arbeit der Stiftung Menschen für Menschen, in Berlin gründet sie die Galerie PICTUREshow. 1997 macht sie sich mit dem Auftrag von Axel Springer, die “Goldene Kamera” zu produzieren, als Unternehmerin selbstständig. Zehn Jahre später verabschiedet sich Beate mit 56 vom Showbiz und teilt ihre Erfahrungen seitdem mit der jungen Generation, berät Startups und junge Frauen, moderiert Veranstaltungen über Afrika als Chancenkontinent, arbeitet mit Bono’s Kampagnenorganisation ONE, der Bill und Melinda Gates-Stiftung und dem BMZ. Ende des Jahres zieht sie wieder nach Addis Abeba, wo sie die Online-Zeitung TheNewEthiopia herausgeben wird. Im Frühjahr 2020 erscheint ihre Biographie. Arbeitstitel: GLÜCK GEHABT.

Fotocredit: Rodrigo Monreal